1
Die Mitgliederliste liegt auf dem USB-Stick der Kassierin.
Das Protokoll steckt im Postfach des Aktuars, die Beitragsliste kursiert in drei Excel-Versionen — und vor der Generalversammlung fragt sich der Vorstand, welche eigentlich gilt.
2
Die Vereinsadresse gehört einer Person, nicht dem Verein.
info@ läuft auf die private Adresse des Präsidenten. Tritt er zurück, ziehen die Mails mit — und die neue Präsidentin fängt bei null an, mit einer neuen Adresse auf allen Flyern.
3
«Wo liegen eigentlich unsere Daten?»
Ein Mitglied fragt an der GV. Die ehrliche Antwort wäre: bei einem Konzern im Ausland, zu Bedingungen, die niemand gelesen hat. Bei Adressen von Kindern, Spendern oder Gemeindemitgliedern ist das kein gutes Gefühl.
4
Für Bürosoftware pro Kopf zahlen — im Ehrenamt.
Sieben Vorstandsmitglieder, sieben Lizenzen, jedes Jahr etwas teurer. Dabei braucht der Verein keine Firmensoftware, sondern einen Ort, an dem alle dasselbe sehen — zu einem Preis, der ins Vereinsbudget passt.