Im Oktober 2026 wurde eine schwerwiegende Sicherheitslücke im Linux-Kernel bekannt (CVE-2026-98432). Sie betrifft die Art und Weise, wie Linux neue Netzwerkverbindungen annimmt, und könnte es einem Angreifer erlauben, einen Server aus der Ferne zu übernehmen. Betroffen sind nahezu alle Linux-Distributionen.
Auslösen lässt sie sich nur mit Netzwerkpaketen, die sogenannte IP-Optionen enthalten. Genau solche verwerfen die Firewalls, die wir unseren Systemen vorschalten, standardmässig und seit jeher. Der Angriffsweg von aussen ist damit versperrt — unabhängig von Betriebssystem und Kernel-Version, und ohne Auswirkung auf Ihren normalen Datenverkehr.
Stand 2. November 2026: Hinweise auf Versuche, die Lücke bei uns auszunutzen, liegen uns nicht vor.
Dauerhaft behoben wird die Lücke durch ein Kernel-Update. Wo wir die Betriebssystem-Updates verantworten, spielen wir es ein, sobald es für die jeweilige Distribution verfügbar ist.
Verwalten Sie Ihren Server selbst, empfehlen wir das Update Ihrer Distribution (Debian und Ubuntu: apt update && apt upgrade · AlmaLinux, Rocky Linux und andere RHEL-basierte Systeme: dnf update kernel) und anschliessend einen Neustart — ohne ihn läuft weiterhin der alte Kernel. Eile besteht nicht, unser Schutz bleibt bestehen. Gerne übernehmen wir das für Sie; melden Sie sich einfach bei uns.